Dienstag, 25. Juni 2013

Explodiert

Ich bin in einem Liebesbrief an unsere Freunde beim Amt für personenbezogene Beförderungsfälle explodiert. Sie schrieben mir nach mehr als einem Monat schwebender Unklarheit und vorangegangener Konversation folgendes:

"Sehr geehrter Herr Pelz,

vielen Dank für Ihre E-Mail vom 24. Juni 2013.

Gerne würden wir Ihnen Ihre Karte schon heute zuschicken – doch dafür fehlen uns noch einige Angaben. Deshalb unsere Bitte: Ergänzen Sie die fehlenden Daten auf diesem Schreiben unter Angabe der Bearbeitungsnummer 1-11335659586 und schicken Sie es per Brief an den BahnCard-Service in 60643 Frankfurt am Main oder per E-Mail an bahncard-service@bahn.de.

Nachname des Kindes:
Vorname des Kindes:
Geburtsdatum des Kindes:

Bitte melden Sie sich bei uns, wenn Sie Fragen zu diesem Schreiben haben oder weitere Informationen wünschen: Sie erreichen uns per E-Mail unter bahncard-service@bahn.de oder telefonisch montags bis freitags von 7:00 Uhr bis 21:00 Uhr und samstags von 9:00 Uhr bis 18:00 Uhr unter der Rufnummer 0180 6 340035*.

Mit freundlichen Grüßen

Ihr Team vom BahnCard-Service
"

Daraufhin musste ich meinem Zuneigungspotenzial freien Lauf lassen.

"Liebes Team vom BahnCard-Service,

ist es SO schwer, alle noch notwendigen Informationen mit der ERSTEN Mail anzufordern?!
Erste Mail: Bitte Rückruf.
Beim Anruf: "Geht nicht am Telefon, brauchen Kindergeldnachweis."
Meine Nachfrage: "Sonst noch weitere Informationen erforderlich?"
Antwort: "Nein."
Jetzt diese Mail...

War es das dann jetzt?

Unsere Tochter heißt *@fleischbaerchen und wurde am *Mittwoch geboren.

Mit freundlichem (aber auch hoffentlich nachvollziehbar leicht genervtem) Gruss,
Steffen Pelz
"

*da standen im Original dann die für euch gänzlich uninteressanten Fakten ;)